Durchblutungsstörungen / Schlaganfall

Durchblutungsstörungen treten durch Gefäßverengungen auf, sodass es zu einem Ungleichgewicht von Sauerstoffbedarf und Sauerstoffangebot, welcher mit dem Blut transportiert wird, kommt. Die bekannteste Folge der Durchblutungsstörungen ist der Schlaganfall, hierbei kommt es durch die Minderung der Durchblutung zu einem Untergang (Zelltod) von Gehirnzellen in der betroffenen Region des Gehirns. Als Zeichen der Durchblutungsstörung zeigt sich daraufhin zum Beispiel eine Lähmung einer Körperseite. Diese kann nur für wenige Stunden, aber auch für Wochen bzw. dauerhaft bestehen. Die häufigste Ursache des Schlaganfalls ist ein Verschluss einer hirnzuführenden Arterie, der Arteria carotis interna.

 

Diese kann in einer dopplersonographischen Untersuchung schmerzfrei in unserer Praxis dargestellt werden. Insbesondere bei prädisponierenden Erkrankungen wie Diabetes mellitus, arterielle Hypertonie, Hypercholesterinämie und Nikotingebrauch empfiehlt sich vorsorglich eine solche Untersuchung.
Es kann jedoch auch eine Arterie im Gehirn betroffen sein, auch diese können durch spezielle Ultraschalluntersuchungen und Duplexsonographie dargestellt werden. Bei festgestellten Verengungen der Gefäße kann durch eine Blutverdünnung bzw. durch eine Operation ein Schlaganfall verhindert werden.

 

Sollte es zu einem Schlaganfall gekommen sein, ist eine gute ambulante Nachbetreuung sinnvoll. Zum Beispiel zur Koordination der Hilfstherapien und Hilfsmittel (Logopädie, Ergotherapie, Neuropsychologie).

Auch muß eine adäquate Prophylaxe gewährleistet sein, um ein erneutes Schlaganfallereignis zu verhindern.